Ich liebe Redewendungen zum Thema Körper. Da steckt so viel Wahrheit dahinter. Hier zum Beispiel zu Thema Magen:
- Der Stress schlägt mir auf den Magen.
- einen flauen Magen habe
- es geht mir auf den Magen
- Bei so viel Heuchelei dreht sich der Magen um
- wie eine Faust in die Magengrube
- Mir wird übel bei dem Gedanken.
- Das liegt mir schwer im Magen.
- Das bringt mich zum Kotzen
- Das Urteil ist schwer verdaulich.
- etwas in sich hinein fressen
- etwas nicht verdauen können
Sie besagen alle ungefähr, dass eine Situation/jemand im Aussen dafür verantwortlich ist, dass ich es in meinem Magen spüre, so dass es mir körperlich nicht gut geht.
Und genau das, kann ich in meiner Praxis und in den vielen Gesprächen, die ich mit meinen Klienten führe, immer wieder sehen:
Was ich denke/ beobachte, verursacht bei mir ein Gefühl, wie z.B. Sorge oder Ärger. Dieses Gefühl spüren wir in unserem Körper, in diesem Fall z.B. in der Magenregion.
Kinder sagen oft sehr pauschal: Ich habe Bauchschmerzen. Aber sind es wirklich Schmerzen im Bauch? Oder ist es nur ein ungutes Gefühl, das sich ungewohnt anfühlt? Wie z.B. die Sorge vor der dem ersten Schultag? Die Sorge vor dem Ungewissen? Was erwartet mich da?
Aber auch bei uns Erwachsenen zeigt sich z.B. der Ärger im Magen. Wenn du dich immer wieder ärgerst (auch über die vielen Kleinigkeiten) oder Sachen lieber "runterschluckst" anstatt mal für deine Meinung einzustehen, kann es sehr gut sein, dass du eine Reaktion von deinem Magen bekommst:
So kann es sein, dass dein Magen dir das mit einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung) zeigt. Wenn du dann nichts an deinen Gedanken/ Emotionen änderst, kann daraus sogar ein Magengeschwür werden, in einem späteren Stadium dann Magenkrebs.
Ich nehme an, dass du das nicht willst. Von daher mein Tipp: Frühzeitig schauen, welche Themen triggern mich, wo schlucke ich etwas runter, anstatt mal für ich einzustehen, welches Thema liegt mir auf dem Magen.
Falls du Hilfe dabei brauchst: melde dich bei mir!
