Eine der häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist die Fructose-Intoleranz (Fructose-Malabsorption). Ungefähr jeder Dritte Mitteleuropäer verträgt Fructose nicht richtig. Fructose ist der Fruchtzucker. Wie der Name schon sagt, kommt Fructose in Früchten vor, wie z.B.

  • Äpfel
  • Birnen
  • Mango
  • Weintrauben
  • Kirschen
  • Wassermelone

und auch in Trockenfrüchten wie

  • Rosinen
  • Datteln
  • Feigen
  • getrocknete Aprikosen

Durch das Trocknen steigt der Fructosegehalt sogar noch an.

Wer unter einer Fructose-Intoleranz leidet verträgt auch z.B. Honig nicht, da der zu 40-50 % aus Fructose besteht. Auch Agavendicksaft ist dann nicht verträglicher. Dieser besteht sogar aus 70-90 % aus Fructose. Und unser normaler Haushaltszucker besteht ca. zu 50 % aus Fructose.

Fructose ist ein billiger Zucker. Daher wird er häufig auch in Fertigprodukten wie Müslis/Frühstückscerealien ("nur mit Fruchtzucker gesüsst"), Süssgetränken, Fertigsaucen, Ketchup, Süssigkeiten etc. verwendet.

Bei einer Fructose-Intoleranz kann der Körper den Fruchtzucker nicht richtig aufnehmen oder abbauen. Daher gelangt der Fruchtzucker in den Dickdarm, wo Bakterien den Fruchtzucker vergären, wodurch z.B. Gase entstehen.

Die häufigsten Symptome sind 

  • Durchfall
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Völlegefühl 
Es kann aber auch zu 
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen und 
  • Konzentrationsproblemen führen.

Die Schulmedizin bietet da leider keine Lösung an, ausser, dass geraten wird, möglichst auf Fructose zu verzichten.

Das ist für mich aber keine Lösung. Schliesslich macht das ja keinen Spass, ein Leben lang schauen zu müssen, was darf ich essen und was nicht.

Daher schaue ich bei meinen Behandlungen nicht nur an, was der Auslöser der Unverträglichkeit ist (z.B. die Fructose), sondern vor allem auch, was dein Körper dir damit mitteilen will. Was ist denn die Ursache, dass dein Körper dir solche starken Symptome zeigen muss?


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